Spielplätze für Kleinkinder unter 3 Jahren sind eine eigene Kategorie. Wichtig sind: sicherer Boden, niedrige Strukturen und Babyschaukeln. Die Schweiz hat hervorragende Kleinkind-Spielplätze, die man aber kennen muss.

Was macht einen guten Kleinkind-Spielplatz aus?

Drei Kriterien: weicher Fallschutz (Sand, Holzhäckschnitzel oder Gummi), niedrige Strukturen mit breiten Sprossen, Babyschaukeln mit Rückenlehne. Bonus: Zaun zur Strasse, Bänke nahe für direkte Aufsicht, Schatten am Sandkasten.

Der Sandkasten — zentrale Aktivität

Für 1-3-Jährige ist der Sandkasten das Herzstück. Er fördert Feinmotorik, ist sensorisch reichhaltig und sozial. Schweizer Gemeinden pflegen Sandkästen gut — Sand wird 1-2 mal jährlich gewechselt. Achte auf Schatten und nicht in direkter Mittagssonne.

Babyschaukeln in der Schweiz

Eine Babyschaukel mit Sicherheitsrücken ist die zuverlässigste Aktivität für 6 Monate bis 2 Jahre. Praktisch alle Schweizer Quartiers-Spielplätze haben mindestens eine. Beliebte Optionen: Spielplätze Bürkliplatz und MFO-Park in Zürich, Münsterplatz Bern, Kannenfeldpark Basel.

Wo in der Schweiz sind die besten Kleinkind-Spielplätze?

Zürich: Bürkliplatz, Josefswiese, Quartiers-Spielplätze in Wiedikon und Wipkingen. Bern: Stadtpark, Bärenpark. Basel: Kannenfeldpark. Genf: Parc Bertrand, Parc des Eaux-Vives. Lausanne: Parc de Mon-Repos. Alle gut für Kleinkinder geeignet.

Was zu vermeiden ist

Große "Abenteuerspielplätze" sind oft für Schulkinder konzipiert. Kleinkinder werden überfordert oder ausgeschlossen. Auch reine Metallstrukturen werden im Sommer zu heiß — Holzstrukturen sind angenehmer.

Praktisches für Kleinkind-Eltern

Immer dabei: Wechselwindeln, Wasser, Snack, Wechselkleidung. "Wir gehen jetzt" mit Vorwarnung kommunizieren ("noch drei Schaukeln, dann gehen wir"). Tour vor dem Mittagsschlaf einplanen.